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Kritik an Steuermethode

Die Finanzkontrolle beurteilt die pauschale Abrechnung der Mehrwertsteuer als «nicht angemessen». Dem Bund entgehen jährlich über 100 Millionen Franken.

Ein Beamter der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Bern beim Erfassen der Abrechnungsbögen der Mehrwertsteuer. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Ein Beamter der Eidgenössischen Steuerverwaltung in Bern beim Erfassen der Abrechnungsbögen der Mehrwertsteuer. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Abrechnung der Mehrwertsteuer ist eine zeitraubende Angelegenheit. Gemäss einer aktuellen Studie fallen selbst bei kleineren Firmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Franken durchschnittlich administrative Kosten von knapp 5000 Franken pro Jahr an. Deshalb haben KMU die Möglichkeit zu einer vereinfachten Abrechnung. Mit ­sogenannten Saldosteuersätzen wird die Mehrwertsteuer pauschal über den Umsatz berechnet. So entfällt für die Unternehmen das aufwendige Verrechnen der Vorsteuer. Für die verschiedenen Branchen hat die Steuerverwaltung zehn verschiedene Steuersätze zwischen 0,1 und 6,7 Prozent festlegt.

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