Zum Hauptinhalt springen

Kritik trotz hoher wissenschaftlicher Kompetenz

Die Forschungsarbeit der Nagra wird international geprüft. Trotzdem werden immer wieder Zweifel an ihren Einschätzungen laut.

Die Nagra steht in der Kritik: Zwischenlager Würenlingen.
Die Nagra steht in der Kritik: Zwischenlager Würenlingen.
Keystone

«Die Nagra hat zum Teil wissenschaftlich kompetente Mitarbeiter. Umso unverständlicher ist es, dass sie fragwürdige Vorschläge macht», sagt Sabine von Stockar von der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES). Das jüngste Beispiel für sie seien die vorgeschlagenen Standorte für die oberirdische Infrastruktur möglicher Atommüll-Tiefenlager. «Warum hat die Nagra die Problematik des Grundwassers ignoriert?», fragt die SES-Energieexpertin. Auch die sechs Regionalkonferenzen der Standortregionen waren nicht einverstanden mit den Vorschlägen der Nagra. Deshalb hat das Bundesamt für Energie (BFE) beschlossen, das Verfahren um sechs Monate zu verlängern, um weitere mögliche Standorte zu prüfen, wie das Bundesamt gestern mitteilte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.