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Künftig sollen zwanzig Liter Wein zollfrei sein

Die Schweizer Winzer haben keine Freude: Der Bund will die Zollfreigrenze für Wein anheben. Auch beim Detailhandel sorgt dies für Sorgen.

Der Bund will die Einfuhren vereinfachen: Kontrolle am Zoll in Chiasso-Brogeda.
Der Bund will die Einfuhren vereinfachen: Kontrolle am Zoll in Chiasso-Brogeda.
Karl Mathis, Keystone

Statt nur zwei Liter sollen Reisende künftig bis zwanzig Liter Wein pro Tag und Person in die Schweiz einführen dürfen. Dies plant die Eidgenössische Zollverwaltung, wie die «NZZ am Sonntag» berichtete. Zudem sollen die Einfuhren von der Mehrwertsteuer ausgenommen werden, wenn der Wert des Weins unter 300 Franken liegt. Ebenso soll der Tarif verringert werden.

Über die Änderungen wird das Parlament entscheiden müssen. Politischer Widerstand kommt bereits von den Weinbauern und dem Detailhandel. Erstere fürchten Einbussen, die Geschäfte einen zusätzlichen Anreiz für den Einkaufstourismus. «Wir schlagen eine Menge von fünf Litern vor sowie wie bisher einen Zoll von drei Franken je Liter ab dem sechsten Liter», sagte der Präsident des Schweizerischen Winzerverbands, der Neuenburger FDP-Nationalrat Laurent Favre der «NZZ am Sonntag».

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