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Land der Vulgärbürgerlichen

Was früher in bürgerlichen Parteien keinen Platz hatte, ist heute Alltag geworden: das Poltern.

Was konnte der sirachen. Wüten, schäumen, poltern! Otto Fischer sprach direkt aus dem Schützengraben. Als es 1989 gegen die GSoA und ihre Armeeinitiative ging, nannte Fischer die Initiative einen «direkten Anschlag auf unser Leben, unsere Unabhängigkeit und auf unsere Sicherheit». Die Leute von der GSoA seien nicht besser als die «Landesverräter des letzten Krieges» und gehörten standrechtlich erschossen (den letzten Teil sagte er nie. Aber dachte ihn ziemlich sicher). Nicht minder unzimperlich ging Fischer mit der Regierung um. Im Winter 1992, die Schweiz stritt heftig über einen Beitritt zum EWR, waren die Bundesräte für Fischer «himmeltraurige, verachtungswürdige, miese Typen», die das Land in Brüssel verkaufen wollen. «Ich will nicht sagen, dass es keine Landesverräter sind!» (Aber auch hier: Er dachte es ziemlich sicher.)

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