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Lang lebe der Landschaftsgärtner

Der Schweizerische Bauernverband will verhindern, dass seine Mitglieder Landschaftsgärtner werden. Dabei brauchen wir gerade heute Bauern, die sorgfältig mit dem knapper und kostbarer werdenden Boden umgehen.

Geniessbarer Bodenschatz: Weide bei Marbach LU im Unesco-Biosphärenreservat Entlebuch.
Geniessbarer Bodenschatz: Weide bei Marbach LU im Unesco-Biosphärenreservat Entlebuch.
Urs Flüeler, Keystone

In dieser Woche wird der Nationalrat über eine Revision des Landwirtschaftsgesetzes debattieren. Dabei geht es um Folgendes: Der Bundesrat schlägt vor, dass die rund 3,5 Milliarden Franken, die die Bauern jährlich erhalten, vermehrt dazu benützt werden sollen, die Kulturlandschaft zu pflegen, Böden und Tiere schonend zu behandeln und die Biodiversität zu schützen. Das widerstrebt dem Schweizerischen Bauernverband. Man wolle möglichst effizient produzieren und sich nicht zu Landschaftsgärtnern degradieren lassen, maulen die Bauernvertreter. Ganz abgesehen davon, dass dem Beruf des Gärtners nichts Anrüchiges anhaftet, ist die Haltung des Bauernverbandes auch ökonomisch und ökologisch nicht nachvollziehbar.

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