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Langes Warten auf den grossen Knall

Die Europäische Union und die Schweiz sind bei der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative auf Kollisionskurs. Die Taktik heisst: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Von Stephan Israel, BrüsselVon Stefan Schürer Bern
Die EU signalisiert, dass sie nicht bereit ist, über Höchstzahlen für die Zuwanderung zu verhandeln: Saisonniers pflücken im bernischen Niederbipp Nüsslisalat. Foto: Michael Buholzer (Reuters)
Die EU signalisiert, dass sie nicht bereit ist, über Höchstzahlen für die Zuwanderung zu verhandeln: Saisonniers pflücken im bernischen Niederbipp Nüsslisalat. Foto: Michael Buholzer (Reuters)

Es ist, als würden zwei Züge langsam, aber sicher aufeinander zurasen. Wer gestern auf erste Anzeichen für Ausweichmöglichkeiten gehofft hatte, musste sich enttäuscht sehen. In Brüssel ging ein Treffen zwischen der Schweiz und der EU zur Personenfreizügigkeit über die Bühne, ohne dass nach dem ersten Rendezvous seit dem Votum vom 9. Februar schon Verhandlungsspielraum deutlich geworden wäre.

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