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Leben und sterben mit der Schweiz

Jenseits der Grenze, im deutschen Jestetten, formiert sich der Widerstand gegen das nur wenige Kilometer entfernte «Atommülllager Zürich», im unmittelbar betroffenen Weinland hingegen ist es ruhig.

Stiller Protest in Benken: Als die Nagra Sondierbohrungen durchführte, pflanzten Greenpeace-Aktivisten 1997 ein Stopp-Nuklearabfall-Logo.
Stiller Protest in Benken: Als die Nagra Sondierbohrungen durchführte, pflanzten Greenpeace-Aktivisten 1997 ein Stopp-Nuklearabfall-Logo.

Das Plakat hängt im deutschen Altenburg, zwei Autominuten von der Zürcher Gemeinde Rheinau entfernt. «Atommüll-Endlager am Rheinfall?», steht in fetten, schwarzen Lettern auf giftiggelbem Grund. Im Oktober hingen noch mehr solcher Transparente entlang der deutschen Strassen im grenznahen Raum. In der Zwischenzeit sind viele entfernt worden. Vorübergehend. «Das Gesetz erlaubt uns solche Plakate nur im Zusammenhang mit Veranstaltungen», sagt Markus Weissenberger, Vorsitzender der Grünen von Jestetten/Altenburg, der grenznahen Gemeinde mit 5000 Einwohnern. «Aber wir suchen nach Lösungen, um unseren Protest besser sichtbar zu machen.»

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