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Levrat will 20-Prozent-Grenze knacken

Ein kämpferischer Levrat: Die SP müsse bei den Wahlen zulegen. Sein Hauptgegner? Die Allianz aus SVP und FDP.

«Das genaue Ziel werden wir noch festlegen»: SP-Präsident Christian Levrat.
«Das genaue Ziel werden wir noch festlegen»: SP-Präsident Christian Levrat.
Dominique Meienberg

SP-Präsident Christian Levrat will bei den Parlamentswahlen 2015 die 20-Prozent-Hürde überspringen. Damit will er eine Bundesratsmehrheit von FDP und SVP verhindern.

«Das genaue Ziel werden wir noch festlegen. Persönlich bin ich überzeugt, dass wir die 20-Prozent-Grenze knacken können», sagte er im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». 2007 erreichte die SP noch 19,5 Prozent, 2011 waren es nur noch 18,7 Prozent.

Sein Hauptgegner? Die Allianz aus SVP und FDP. «Beide arbeiten immer enger zusammen, die FDP ist sehr deutlich nach rechts gerückt.» Der Freiburger Ständerat will verhindern, dass die beiden eine automatische Bundesratsmehrheit erhalten.

Will bis nach den Wahlen im Amt bleiben

«Diese Mehrheit tut der Schweiz nicht gut, wie man zwischen 2003 und 2007 mit den Bundesräten Merz und Blocher gesehen hat. Das Land wurde in dieser Zeit geschwächt», sagte Levrat. Mit der aktuellen Mehrheit funktioniere der Bundesrat besser. (2 SP, 2 FDP, 1 CVP, 1 BDP, 1 SVP).

Ist für ihn die BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf gesetzt, wenn sie nochmals antritt? Levrat will sich noch nicht festlegen. «Das werden wir nach den Wahlen beurteilen.» Die beiden letzten Male, 2007 und 2011, als sich diese Frage konkret gestellt hatte, habe die SP sie eindeutig beantwortet.

Er selber will sicher bis nach den Wahlen im Amt als Parteipräsident bleiben. «Dann werden wir innerhalb der Partei schauen, ob ich weitermachen soll.» Ob er dies selber wolle, sei noch offen. «Zurzeit macht mir das Amt viel Freude. Wir müssen die politische Situation nach den Wahlen abwarten», sagte Levrat.

SDA/bru

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