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Liebe Ostschweizer!

Bevor die Ostschweiz zum verwahrlosten Grenzgebiet wird, sollte sie einen Bundesrat bekommen.

Am Olma-Gipfel der Parteispitzen forderten die Ostschweizer Kantone eine Extrawurst. Foto: Keystone
Am Olma-Gipfel der Parteispitzen forderten die Ostschweizer Kantone eine Extrawurst. Foto: Keystone

Das haben wir doch schon gefühlte hundertmal gehört: Die Ostschweizer fordern einen Bundesrat! Ultimativ verlangten gestern am Rande der Olma-Eröffnungsfeier die Ostschweizer Regierungsvertreter, dass «die Ostschweiz aufgrund ihrer Grösse und Bedeutung bei der nächsten Vakanz zwingend berücksichtigt wird». Letztmals ging das Geheule los, als 2010 die damalige St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter bei der Ersatzwahl für den zurücktretenden Appenzeller Hans-Rudolf Merz nicht zum Zug kam und dafür der Berner Johann Schneider-Ammann Bundesrat wurde. Für die Regionalpresse stand damit nichts Geringeres als der Zusammenhalt der Schweiz auf dem Spiel: Erstmals seit der Wahl Kurt Furglers 1971 war die Ostschweiz nicht mehr in der Landesregierung vertreten.

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