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Liebe Städter, ihr müsst mehr jodeln

Wir Landeier sind nicht konservativ. Wir finden einfach, dass gewisse Dinge gut sind, wie sie sind. Eine Replik.

Einige Dinge bleiben gut: Ein Appenzeller an einer Viehschau. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Einige Dinge bleiben gut: Ein Appenzeller an einer Viehschau. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

In einem Dorf zwischen St. Gallen und dem Bodensee aufgewachsen und vor elf Jahren nach Appenzell steuergeflüchtet, habe ich den Stossseufzer des Städters und Redaktion Tamedia-Redaktors Fabian Renz mit Interesse gelesen. Und zwar gleich nach dem Besuch der Männerriege, als ich in der Dorfbeiz Schnitzel-Pommes-frites zu mir nahm, umringt von lautstarken Jassrunden. Ich habe übrigens einhändig gegessen, weil ich mit der anderen Hand gleichzeitig am Talerschwingen war. Man muss sich seine Zeit ja einteilen heutzutage. Als sich Nachbar Köbi zu mir an den Tisch setzte, habe ich ihn sofort gefragt, warum er diesen Trump gewählt habe und den Erdogan unterstütze. Das stand jedenfalls im Tagi. Der Köbi hat nicht ganz verstanden, was ich meine, aber vielleicht hat er mich auch einfach nicht gehört, er hat nämlich gerade ein Zäuerli gesungen. Ein ganz normaler Tag auf dem Land.

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