Zum Hauptinhalt springen

Lieber im Waadtländer Dreck als zu Hause

Eine Gruppe Afrikaner harrt in Renens unter prekären Bedingungen in einem Garten aus. Eigentlich müssten die Männer die Schweiz verlassen.

Renens im Mai 2016: Asylbewerber schlafen vor der Notschlafstelle «Sleep-In». Foto: Odile Meylan («24 Heures»)
Renens im Mai 2016: Asylbewerber schlafen vor der Notschlafstelle «Sleep-In». Foto: Odile Meylan («24 Heures»)

Allein der Anblick ist entwürdigend. An die 100 Schwarzafrikaner, ausschliesslich junge Männer, verbringen Nacht für Nacht im Garten der Notschlafstelle «Sleep-In» in Renens VD. Abends mummen sie sich in ausgediente Armeeschlafsäcke ein, um dann ungeschützt unter freiem Himmel zu schlafen. Einige haben den Untergrund mit ausgeweideten Kartonschachteln bedeckt, andere konnten sich eine Matratze organisieren, wieder andere liegen auf der nackten Erde. Regnet es, kommen Plastikblachen zum Einsatz. Für die Notdurft stehen mobile Toiletten zur Verfügung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.