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Linke fordern Kurswechsel vom neuen SRG-Generaldirektor

RTS-Chef Gilles Marchand soll laut einem Medienbericht Roger de Weck im Herbst 2017 ablösen.

Wird er als SRG-Generaldirektor die Kritiker besänftigen können? RTS-Direktor Gilles Marchand. (2. März 2016) Foto: Laurent Gillieron (Keystone)
Wird er als SRG-Generaldirektor die Kritiker besänftigen können? RTS-Direktor Gilles Marchand. (2. März 2016) Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Unlängst stand SRG-Generaldirektor Roger de Weck in rechtsbürgerlicher Kritik, weil er auf allen Kanälen für den Service public lobbyiere. Am Sonntag schrieb nun die «NZZ am Sonntag», dass de Weck bereits im Herbst 2017 sein Amt abgeben soll. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf mehrere Quellen, dass der Verwaltungsrat der SRG in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem designierten Präsidenten Jean-Michel Cina die Stabsübergabe an der Spitze der SRG vorbereitet habe. Auf de Weck solle sein Stellvertreter Gilles Marchand, der Direktor des Westschweizer Radio und Fernsehens, folgen. Gegenüber Redaktion Tamedia sagte der frühere CVP-Nationalrat und heutige Walliser Staatsrat Cina, dass er keine Stellung dazu beziehen möchte. Der SDA teilte die SRG gestern mit: «Die SRG bestätigt Überlegungen zur Nachfolge von Generaldirektor de Weck, da er 2018 das Pensionsalter erreicht.»

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