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Lob der klassischen Politik

Warum es gefährlich ist, wenn das zivilgesellschaftliche Engagement die klassische Politik ersetzt.

Mit Crowdfunding statt Geld aus Parteikassen: Das grösste Plakat der Welt, ausgelegt in Genf als Werbung für die Abstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Foto: Keystone
Mit Crowdfunding statt Geld aus Parteikassen: Das grösste Plakat der Welt, ausgelegt in Genf als Werbung für die Abstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Foto: Keystone

Ist die Zeit der traditionellen parteipolitischen Beteiligung vorbei? Stehen wir vor einer Ära eines neuen zivilgesellschaftlichen Engagements? Mit solchen Fragen werde ich seit der legendären Abstimmung zur Durchsetzungs­initiative bei politischen Diskussionen immer wieder konfrontiert. Tatsächlich hat die Operation Libero, die Anfang Jahr fast aus dem Nichts zur landesweit bekannten Bewegung geworden ist, auch im aktuellen Abstimmungskampf zum Asylgesetz mit kreativen Aktionen Akzente gesetzt, und die Aktivisten für das bedingungslose Grundeinkommen haben in Genf das grösste Plakat der Welt ausgerollt. Crowdfunding statt Geld aus Partei- und Verbandskassen machten dieses Spektakel mit weltweitem Medienecho möglich.

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