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«Louis XIV» beim ACS

Mathias Ammann spaltet den Automobil-Club. Der Wirtschaftsanwalt nennt sich führungsstark, andere sprechen von dominant.

Will einen «sauberen ACS» hinterlassen: Mathias Ammann. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
Will einen «sauberen ACS» hinterlassen: Mathias Ammann. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Das Säli im Berner Zweisternhotel ­National wirkt zu klein für Mathias Ammann. Nicht weil er Zentralpräsident des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS) ist, der mit 110'000 Mitgliedern als kleiner Bruder des TCS gilt, sondern weil Ammann Macht ausstrahlt. Eine Macht, die dieses Säli sprengt.

«Es geht mir nicht um mich, es geht mir um den ACS», sagt Ammann an der Medienkonferenz, sekundiert von zwei Mitgliedern des Vorstandes. Er könne es nicht verantworten, im Zug der «Intrigen und Machtkämpfe» im ACS abzu­treten. Der 52-Jährige betont, dass er aber zum Rücktritt bereit sei, sobald alle Vorwürfe restlos geklärt seien.

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