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«Lukratives Angebot» verlockt Unterschriftenjäger zu Fälschung

Die Junge SVP hat für die Einbürgerungsinitiative im Kanton Bern bezahlte Unterschriftenjäger eingesetzt. Pro Unterschrift bekamen sie zwei Franken.

Zwei Franken für jede Unterschrift: Ein Unterschriftensammler im Gespräch mit einem Passanten.
Zwei Franken für jede Unterschrift: Ein Unterschriftensammler im Gespräch mit einem Passanten.
Keystone

«Erfahrungsgemäss sind es linke Kreise, die unsere Anliegen torpedieren», sagt SVP-Grossrat Erich Hess. Deshalb glaube er, dass diese Kreise auch hinter dem aktuellen Skandal um die bis zu 500 gefälschten Unterschriften zur kantonalen Einbürgerungsinitiative stecken. Der Hintergrund: Gestern machte die «Berner Zeitung» bekannt, dass 500 der rund 1200 in der Stadt Bern eingereichten Unterschriften ungültig oder gefälscht sind. Hess ist Präsident des Initiativkomitees.

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