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Macht das Strandbild der Tochter im E-Mail verdächtig?

US-Internetdienste scannen Mails ihrer Kunden auf kinderpornografischen Inhalt. Das wirft Fragen auf, die der Zürcher Anwalt und Internetspezialist Martin Steiger beantwortet.

Wer Bilder seiner Kinder von den Strandferien per Mail verschickt, sollte nicht in den Raster von Kinderpornografie-Filtern geraten. Noch nicht, auf jeden Fall.
Wer Bilder seiner Kinder von den Strandferien per Mail verschickt, sollte nicht in den Raster von Kinderpornografie-Filtern geraten. Noch nicht, auf jeden Fall.
Olaf Kraak, Keystone

In den USA sind Internetanbieter verpflichtet, sämtliche Fälle mit Verdacht auf Kinderpornografie den Behörden zu melden. Aus diesem Grund scannen Internetdienste wie Google, Facebook, Twitter oder Microsoft systematisch die Daten ihrer Nutzer. Auch von jenen aus Europa und der Schweiz: Pro Jahr landen so 200 Fälle beim Kommissariat für Pädokriminalität.

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