Zum Hauptinhalt springen

Machtmanagement als oberste Maxime

Die CVP sucht die Rolle als Mehrheitsbeschafferin nicht mehr, verkündete kürzlich CVP-Fraktionschef Urs Schwaller. Der Bruch mit dieser traditionellen Rolle könnte für die CVP gravierende Folgen haben.

«Schlechte Erfahrungen mit der Rolle als Mehrheitsbeschafferin»: Ständerat und CVP-Fraktionspräsident Urs Schwaller. (19. Dezember 2011)
«Schlechte Erfahrungen mit der Rolle als Mehrheitsbeschafferin»: Ständerat und CVP-Fraktionspräsident Urs Schwaller. (19. Dezember 2011)
Gaetan Bally, Keystone
«Historische Mission erfüllt»: Ex-Ständerat der CVP und Innerrhoder Landammann Carlo Schmid. (25. April 2010)
«Historische Mission erfüllt»: Ex-Ständerat der CVP und Innerrhoder Landammann Carlo Schmid. (25. April 2010)
Ennio Leanza, Keystone
... ebenso wie Emanuel Waeber, ehemaliger Fribourger Kantonalpräsident. (undatierte Aufnahme)
... ebenso wie Emanuel Waeber, ehemaliger Fribourger Kantonalpräsident. (undatierte Aufnahme)
Keystone
1 / 7

Die Auswertung der zu Ende gegangenen Wintersession deute darauf hin, dass die CVP ihre alte Vormachtstellung als Mehrheitsmacherin im Nationalrat zurückgewonnen habe, schrieb Politwissenschafter Michael Hermann in der «NZZ am Sonntag». Die Partei habe 92 Prozent aller umstrittenen Abstimmungen für sich entschieden und liegt damit klar vor der FDP, welche «bloss» 81 Prozent der Abstimmung gewinnen konnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.