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Marcel Ospels heimlicher Auftritt

Bereits letzte Woche soll der ehemalige Verwaltungsratspräsident der UBS der Geschäftsprüfungskommission des Bundes Red und Antwort gestanden haben.

Kurzer Auftritt, wenig Information: Marcel Ospel, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der UBS.
Kurzer Auftritt, wenig Information: Marcel Ospel, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der UBS.
Keystone

Wie «Blick» berichtet, soll Marcel Ospel der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zur UBS-Affäre Red und Antwort gestanden haben. Die UBS konnte auf Anfrage von Redaktion Tamedia den Sachverhalt weder bestätigen noch dementieren. Man fühle sich nicht zuständig, um darüber Auskunft zu geben.

Bereits Anfang März hatte der ehemalige Verwaltungsratspräsident der UBS versprochen der parlamentarischen Kommission Auskunft zu geben. Für eine Aufklärung in der Angelegenheit konnte er scheinbar nicht sorgen. «Herr Ospel hat nichts Brauchbares gesagt», ärgert sich ein bürgerlicher Politiker gegenüber dem «Blick».

Beschränkte Ressourcen

Die GPK untersucht derzeit die Rolle von Bundesrat und Verwaltung in der Finanzkrise und die Auslieferung von Kundendaten an die USA. Kritiker bemängeln jedoch, dass es der Institution an finanziellen und personellen Ressourcen mangle, um einen derartig aufwändigen Fall gründlich zu bearbeiten.

Aus diesem Grund pochen SVP, SP und Grüne auf die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur UBS-Affäre. FDP und CVP wollen den am 31. Mai fälligen Abschlussbericht der GPK abwarten.

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