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Markwalder bestellte Köppel in ihr Büro

Der gestrige Eklat, als Bundesrätin Sommaruga beim Köppel-Votum den Nationalrat verliess, fand heute eine Fortsetzung. Und zwei frühere Nationalratspräsidenten schätzen die Situation ein.

Nationalratspräsidentin Christa Markwalder (FDP) und Roger Köppel (SVP) sprachen sich am Morgen aus.
Nationalratspräsidentin Christa Markwalder (FDP) und Roger Köppel (SVP) sprachen sich am Morgen aus.
Keystone
Die Justizministerin spreche – im Kontext der Asylgesetzrevision – lieber von einem «Plangenehmigungsverfahren» als von «Enteignungen»: Köppel sorgte am Dienstag im Nationalrat für heftige Reaktionen. (26. April 2016)
Die Justizministerin spreche – im Kontext der Asylgesetzrevision – lieber von einem «Plangenehmigungsverfahren» als von «Enteignungen»: Köppel sorgte am Dienstag im Nationalrat für heftige Reaktionen. (26. April 2016)
Keystone
«Ich beantwortete gerne Ihre Fragen zu Kroatien, Herr Köppel», sagte Sommaruga. Mehr nicht. Applaus im Saal (in der linken Ratshälfte). (26. April 2016)
«Ich beantwortete gerne Ihre Fragen zu Kroatien, Herr Köppel», sagte Sommaruga. Mehr nicht. Applaus im Saal (in der linken Ratshälfte). (26. April 2016)
Keystone
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Es scheint fast, als halte die Schweiz den Atem an, seit gestern Bundesrätin Simonetta Sommaruga während Roger Köppels Rede den Nationalratssaal verliess. Wiedergutmachungsinitiative, Ärztestopp oder steuerliche Privilegien für die Bauern – Sachpolitik interessiert an diesem Sessionstag keinen Leser. Stattdessen beschäftigt der vermeintliche «Eklat» im Bundeshaus: Hat Köppel eine Grenze überschritten? Muss er nun gerügt werden? Verroht die politische Kultur in diesem Land zunehmend? Die Linke beantwortet all diese Fragen mit Ja. Und fordert Konsequenzen.

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