Massiv weniger Afghanen und Syrer fliehen in die Schweiz

Die Schweiz verzeichnete im Januar einen markanten Rückgang der Asylgesuche.

Rund ein Viertel weniger Gesuche anfang 2016: Eine asylsuchende Frau mit ihrem Kind in der Beratungsstelle in Basel.(Archivbild)

Rund ein Viertel weniger Gesuche anfang 2016: Eine asylsuchende Frau mit ihrem Kind in der Beratungsstelle in Basel.(Archivbild) Bild: Gaëtan Bally/Keystone

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Die Zahl der Asylgesuche ist im Januar stark zurückgegangen. 3618 Personen beantragten Asyl, rund ein Viertel weniger als noch im Dezember. Das teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) heute mit.

Drastisch gesunken ist vor allem die Zahl der Gesuche afghanischer und syrischer Staatsangehöriger. Trotzdem blieben Afghanistan mit 1224 Gesuchen und Syrien mit 488 Gesuchen wichtigste Herkunftsländer. Es folgen Irak mit 367 Gesuchen und Eritrea mit 233 Gesuchen.

Das SEM führt den Rückgang auf die Wintermonate zurück. Aufgrund der anhaltenden Kriegs- und Krisenherde bleibe die Flüchtlingssituation in Europa und der Schweiz jedoch auch in diesem Jahr angespannt, heisst es in der Mitteilung. (nag/sda)

Erstellt: 10.02.2016, 12:05 Uhr

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