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So stark geht die Schere bei der Matura-Quote auf

In den letzten 15 Jahren haben die Mädchen die Knaben regelrecht abgehängt. Die Zahlen und die Analysen dazu.

Die Frauen haben in den vergangenen Jahren Gas gegeben: 43,6 Prozent haben 2016 eine Matur gemacht – entweder am Gymnasium oder an einer Berufs- oder Fachschule. Damit haben sie die Männer deutlich hinter sich gelassen: Nur gerade 33,1 Prozent schlossen mit einer Matur ab. 1995 lagen die Geschlechter mit einem Anteil von je 17,6 Prozent noch gleichauf, wie Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen.

An den Gymnasien haben die Schülerinnen die Schüler inzwischen in sämtlichen Kantonen überholt. Es gibt keinen einzigen mehr, in dem die Maturitätsquote der Männer höher wäre als jene der Frauen. Am deutlichsten ist der Unterschied im Kanton Schwyz, wo jede fünfte Frau eine Matur macht, aber nicht einmal jeder zehnte Mann. Insbesondere in der Romandie ist die Maturitätsquote der Frauen an Gymnasien hoch: Während sie schweizweit bei 24,2 Prozent liegt, beläuft sie sich im Kanton Genf auf 36,1 Prozent. Am tiefsten ist sie im Kanton Obwalden mit 12,4 Prozent.

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