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Maurers Departement übt Druck auf SRF-Journalisten aus

Nach einem kritischen Olympiabericht meldete sich Bundesrat Maurers Departement bei Radio SRF: Man «verlange» die sofortige Korrektur der «Fehlleistung».

«Als gebührenfinanzierter Sender ist Radio SRF tendenziell häufiger politischen Beeinflussungsversuchen ausgesetzt»: Hauptsitz von Radio und Fernsehen SRF in Zürich.
«Als gebührenfinanzierter Sender ist Radio SRF tendenziell häufiger politischen Beeinflussungsversuchen ausgesetzt»: Hauptsitz von Radio und Fernsehen SRF in Zürich.
Keystone

Der deutsche Sportjournalist Jens Weinreich ist ein profilierter und gelegentlich polemisch argumentierender Kritiker von Grossanlässen à la Olympia. Am 13. Februar wurde er in der Sendung «Echo der Zeit» von Radio SRF zur bevorstehenden Abstimmung in Graubünden interviewt. Weinreich äusserte in angriffigem Tonfall Zweifel an den Budgetversprechungen der Olympiapromotoren. Er unterstellte, dass teilweise bewusst «Lügen» zur Kostenwahrheit verbreitet würden – und nahm Sportminister Ueli Maurer (SVP) dabei nicht aus. Auf konkrete Aussagen Maurers angesprochen, antwortete Weinreich, das sei typisch für die «Unehrlichkeit der Politiker».

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