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«Medienmächtig heisst nicht medienmündig»

«Die Frage ist letztlich, ob man noch an die Aufklärung glaubt»: Bernhard Pörksen in seinem Büro. Foto: Deniz Saylan

US-Präsident Donald Trump bleibt im Amt, obwohl alle wissen, dass er lügt. Was ist zu tun, wenn Fakten nichts mehr gelten?

Gemäss einer US-Studie braucht eine wahre Twitter-Nachricht sechsmal mehr Zeit, um 1500 Nutzer zu erreichen, als eine falsche Nachricht. Wie ist das möglich?

Facebook will die Selbstkontrolle verstärken. Was halten Sie davon?

Woran denken Sie?

«Jeder Dialog beginnt mit Wertschätzung. Man muss für möglich halten, dass der andere recht haben könnte.»

Ihr Vorschlag ist nicht neu. Haben Sie die Politik zu überzeugen versucht?

Sind die klassischen Medien Teil der Lösung oder des Problems?

Viele Medien reagieren auf die ­Legitimationskrise mit der ­Etablierung neuer Tools, die in ­Echtzeit zeigen, wie gut ein Artikel performt. Was ist davon zu halten?

Der Gatekeeper-Journalismus ist vorbei. Es ist doch demokratisch, wenn alle die öffentliche Meinung mitbestimmen können.

Ein todsicherer Wert beim ­Smartphone-Publikum sind Gesellschaftsthemen. Texte über Politik haben es schwerer.

Was wäre ein sinnvoller Umgang mit Echtzeitquoten?

Sie plädieren für andere Formen der Kommunikation in den elektronischen Medien. «Diffamierende Verallgemeinerungen» seien zu ­vermeiden. Gilt das auch gegenüber Menschen, die genau das tun?

Auf 280 Twitter-Zeichen ist das eine Herausforderung.

Dann müssen Sie aber den Kanal wechseln und soziale Medien meiden.

Friedemann Schulz von Thun, ­Co-Autor Ihres neuen Buches, plädiert dafür, selbst mit Verschwörungs­theoretikern auf ­«dialogische ­Wahrheitssuche» zu gehen. Soll man mit Antiliberalen reden?

Was bringt Kommunikations­psychologie für die Medienanalyse? Man kann Ideen zur Deeskalation im Gespräch von Mensch zu Mensch doch nicht auf die Medienwelt übertragen.

Das klingt reichlich löblich, aber auch etwas papierig.