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Medikamentenrabatte: Profitieren sollen weiterhin die Ärzte

Bestellen Ärzte Medikamente in grossen Mengen, erhalten sie hohe Rabatte. Der Nationalrat will daran nichts ändern. Für CVP-Nationalrätin Ruth Humbel ein Erfolg, für die SP ein «massiver Rückschritt».

Sie glaube nicht, dass die Patienten einen Mehrnutzen davon hätten, wenn sie wüssten, zu welchem Preis der Arzt oder der Apotheker ein bestimmtes Medikament gekauft habe, sagte Humbel nach der Debatte im Nationalrat. (2. Mai 2013) in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Sie glaube nicht, dass die Patienten einen Mehrnutzen davon hätten, wenn sie wüssten, zu welchem Preis der Arzt oder der Apotheker ein bestimmtes Medikament gekauft habe, sagte Humbel nach der Debatte im Nationalrat. (2. Mai 2013) in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Marcel Bieri, Keystone
Anders sieht dies Jacqueline Fehr von der SP; die Transparenz gegenüber Patienten sei zentral. (4. Dezember 2013)
Anders sieht dies Jacqueline Fehr von der SP; die Transparenz gegenüber Patienten sei zentral. (4. Dezember 2013)
Lukas Hässig, Keystone
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Die Medikamentenrabatte, welche Ärzte, Spitäler und Apotheken von Pharmaunternehmen erhalten, werden auch in Zukunft nicht direkt den Patienten zukommen. Der Nationalrat lehnte heute einen entsprechenden Vorschlag des Bundesrats ab.

Bis zu 90 Prozent Rabatt auf den Originalpreis eines Medikaments erhalten Spitäler, wenn sie in grossen Mengen kaufen. Etwas tiefer sind die Vergünstigungen für Ärztenetzwerke (50 Prozent) und Apotheken (40 Prozent), wie aus einer Studie des Instituts Infras hervorgeht.

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