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Mehr als 2,2 Millionen Personen beziehen eine AHV-Rente

Die Zahl der AHV-Rentner stieg im Jahr 2014 um über 50'000 Personen. Im Schnitt erhielt jeder Rentner 2023 Franken.

Die AHV zahlte 2014 knapp 41 Milliarden Franken aus: Ein älteres Paar auf einer Bank am Bürkliplatz in Zürich. (Archivbild)
Die AHV zahlte 2014 knapp 41 Milliarden Franken aus: Ein älteres Paar auf einer Bank am Bürkliplatz in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) hat im Jahr 2014 Leistungen in der Höhe von 40,9 Milliarden Franken ausgezahlt. Die Renten machten abzüglich Rückerstattungen 39,8 Milliarden Franken aus.

550 Millionen Franken schüttete die AHV in Form von Hilflosenentschädigungen aus, wie der AHV-Statistik des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) zu entnehmen ist. Im Dezember 2014 erhielten fast 2,2 Millionen Personen Altersrenten und 138'000 Witwen- oder Witwerrenten.

Über 50'000 neue Renten

Rentnerinnen erhielten 2014 im Durchschnitt eine monatliche Rente von 2024 Franken, Rentner von 2023 Franken. Ehepaare, bei denen beide Partner rentenberechtigt waren, erhielten im Schnitt gesamthaft 3359 Franken. 87,6 Prozent dieser Renten waren plafoniert.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der AHV-Rentner im In- und Ausland um 2,5 Prozent zu (+53'700). Rund die Hälfte des Zuwachses (+22'200) entfiel auf AHV-Renten, die im Ausland entrichtet wurden.

Überschuss nur dank gutem Anlageergebnis

Die Gesamteinnahmen der AHV von 40,5 Milliarden Franken spiesen sich zu 73,8 Prozent aus den Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (29,9 Milliarden Franken). Die Eidgenossenschaft als zweite bedeutende Finanzierungsquelle steuerte 8 Milliarden Franken (19,7 Prozent der Einnahmen) bei. Das Mehrwertsteuerprozent zugunsten der AHV erbrachte einen Betrag von 2,3 Milliarden Franken.

Die herkömmliche AHV-Betriebsrechnung schloss 2014 mit einem Überschuss von 1,7 Milliarden Franken. Der AHV-Ausgleichsfonds belief sich damit auf 44,8 Milliarden Franken oder 109,6 Prozent der jährlichen Ausgaben.

Allerdings verhinderte nur das gute Anlageergebnis einen Verlust. Bei dem Umlageergebnis rutschte die AHV 2014 in die roten Zahlen.

Alternde Bevölkerung

Die AHV ist in hohem Mass abhängig von der demografischen Entwicklung. So ist der sogenannte Altersquotient - das Verhältnis zwischen Anzahl Personen im Rentenalter und der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter – zwischen 1970 und Ende 2013 von 23,5 auf 29,5 Prozent gestiegen. Das BSV schätzt, dass dieses Verhältnis bis ins Jahr 2050 auf über 50 Prozent steigen dürfte.

Das bedeutet, dass heute weniger als vier Personen im erwerbsfähigen Alter auf eine Person im Rentenalter kommen. In 40 Jahren dürften es dann nur noch zwei Personen sein. Vor diesem Hintergrund werde, abgesehen von einzelnen Massnahmen wie Anpassungen des Beitragssatzes oder des Rentenalters, vor allem die wirtschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle für die AHV-Rechnung spielen, heisst es in dem statistischen Bericht.

(SDA)

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