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Mehr Christen heisst mehr Flüchtlinge

Erst der Bischof Gmür, dann CVP-Politiker Pfister: Beide wollen mehr Christen Asyl gewähren. Dies auf Kosten anderer Flüchtlinge zu tun, wäre aber wenig christlich.

Durften Weihnachten in Europa feiern: Zwei syrische Flüchtlingskinder vor einem Weihnachtsbaum in einer Asylunterkunft in einer evangelischen Kirche im deutschen Oberhausen. (22. Dezember 2015)
Durften Weihnachten in Europa feiern: Zwei syrische Flüchtlingskinder vor einem Weihnachtsbaum in einer Asylunterkunft in einer evangelischen Kirche im deutschen Oberhausen. (22. Dezember 2015)
Reuters

CVP-Nationalrat Gerhard Pfister möchte Christen in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise bevorzugt Schutz gewähren. Die Schweiz müsse besonders gefährdete Flüchtlinge aufnehmen – und dies seien Christen, Frauen und Kinder, sagte der designierte Parteipräsident in der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens. Die Forderung stammt ursprünglich vom Basler Bischof Felix Gmür. Dieser stellte sie letzte Woche in der «Schweizer Illustrierten». Pfister schloss sich ihr danach im «St. Galler Tagblatt» an. Von der «Rundschau» darauf angesprochen, bekräftigte er nun seinen Zuspruch.

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