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Mehr Deutsch in der Romandie – weil es sich auszahlt

Die Westschweizer Kantone bauen ihre Angebote im Deutschunterricht aus. Unter anderem deshalb, weil sich gute Deutschkenntnisse auf dem Arbeitsmarkt auszahlen.

«Wer Deutsch versteht, verdient 23 Prozent mehr», titelte kürzlich die Westschweizer Sonntagspresse in grossen Buchstaben. Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Genf hatte die Ergebnisse ihrer jahrelangen Bemühungen publiziert, den wirtschaftlichen Nutzen der Mehrsprachigkeit zu messen. Danach verdient ein Welscher mit sehr guten Deutschkenntnissen in der Schweiz im Durchschnitt 23 Prozent mehr als ein Kollege, der nur Französisch spricht. Wer sich am Arbeitsplatz auf Deutsch einigermassen gut verständigen kann, erzielt ein um 12 Prozent höheres Gehalt.

Zweisprachige Kantone am aktivsten

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