Zum Hauptinhalt springen

Mehr Rekurse im Zürcher Asyltestzentrum

Die Beschwerdequote im Altstetter Bundesasylzentrum hat sich in kurzer Zeit fast verdoppelt. Bürgerliche sehen das Ziel gefährdet, die Verfahren zu beschleunigen.

Hohe Beschwerdenquote: Ein Mann telefoniert im Asylzentrum Juch in Zürich. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Hohe Beschwerdenquote: Ein Mann telefoniert im Asylzentrum Juch in Zürich. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Eindringlich haben bürgerliche Politiker vor der Eröffnung des Bundesasylzentrums in Zürich-Altstetten davor gewarnt: Es drohe eine Flut an Rekursen, sollten Asylbewerber einen kostenlosen Rechtsschutz erhalten. Dies, weil just jene Exponenten die Rechtsvertretung übernähmen, denen es an Distanz zu den Gesuchstellern mangle: die Hilfswerke. Die Kritiker befürchteten hierzulande bald schon Zustände wie in Holland, das den unentgeltlichen Rechtsschutz bereits eingeführt hat. Dort würden mehr als 90 Prozent der Entscheide angefochten. In der Schweiz seien es – je nach Asylkategorie – erst bis zu 50 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.