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«Meine Stimme wird bei der Bundesratswahl fehlen»

Den Wahlkrimi am 14. Dezember verfolgt der frischgewählte Schwyzer Ständerat Peter Föhn am TV statt in der Bundesversammlung. Das könnte entscheidend sein. Schuld ist sein Kanton. Andere machen es besser.

Konnte sich zwar am letzten Sonntag noch über die Wahl ins Stöckli freuen, darf an der Bundesratswahl aber trotzdem nicht teilnehmen: Der Schwyzer SVP-Politiker Peter Föhn mit seiner Ehefrau Priska.
Konnte sich zwar am letzten Sonntag noch über die Wahl ins Stöckli freuen, darf an der Bundesratswahl aber trotzdem nicht teilnehmen: Der Schwyzer SVP-Politiker Peter Föhn mit seiner Ehefrau Priska.
Keystone

Jede Stimme zählt. Das gilt auch für Bundesratswahlen. Wir erinnern uns: Am 10. Dezember 2008 machte Ueli Maurer das Rennen hauchdünn vor Bauernpräsident Hansjörg Walter im dritten Wahlgang – 122 Stimmen für Maurer, 121 für Walter. Wer denkt, dies sei ein Einzelfall, irrt: Am 11. März 1999 holte Joseph Deiss den Sitz in der Landesregierung mit einer Stimme mehr als Peter Hess. 120 zu 119 lautete damals das Resultat, im sechsten Wahlgang notabene.

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