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«Meine Tochter will nicht an die Parteispitze»

Christoph Blocher sieht eine Verjüngung des SVP-Kaders vor. Seine Tochter Magdalena schliesst er für eine solche Funktion jedoch aus.

Tritt aus der SVP-Parteileitung aus und will sich künftig «gegen die Einsetzung des EU-Gesetzgebers über ein Rahmenabkommen» widmen»: Christoph Blocher bei der Albisgütli-Tagung der SVP am 19. Januar in Zürich.
Tritt aus der SVP-Parteileitung aus und will sich künftig «gegen die Einsetzung des EU-Gesetzgebers über ein Rahmenabkommen» widmen»: Christoph Blocher bei der Albisgütli-Tagung der SVP am 19. Januar in Zürich.
Walter Bieri, Keystone
Seine 48-jährige Tochter Magdalena Martullo-Blocher soll Vizepräsidentin werden. Sie gehört momentan der 28-köpfigen Parteileitung als Verantwortliche für Wirtschaftspolitik an.
Seine 48-jährige Tochter Magdalena Martullo-Blocher soll Vizepräsidentin werden. Sie gehört momentan der 28-köpfigen Parteileitung als Verantwortliche für Wirtschaftspolitik an.
Walter Bieri, Keystone
Martullo-Blocher folgte ihrem Vater nach als Chefin der Ems-Chemie und wird dies nun aller Voraussicht nach auch in der erweiterten SVP-Spitze tun.
Martullo-Blocher folgte ihrem Vater nach als Chefin der Ems-Chemie und wird dies nun aller Voraussicht nach auch in der erweiterten SVP-Spitze tun.
Peter Schneider, Keystone
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Die Milliardärs-Familie Blocher dürfte mit dem Ausscheiden von Christoph Blocher in der obersten Führung der Schweizer SVP nicht mehr vertreten sein. Seine Tochter Magdalena Martullo hat laut Angaben ihres Vaters keine Ambition auf ein Amt im Parteileitungsausschuss. «Sie will nicht, obwohl sie eine starke Kraft wäre», sagte der SVP-Chefstratege in einem Interview des «Blicks» vom Dienstag.

Der 77-Jährige erklärte, dass eine Verjüngung an der Spitze der SVP nötig sei. Wie lange er selber noch an der Spitze der Partei mitwirken will, ist offen. Die Strategie für die Wahlen 2019 stehe bereits fest, sagte er.

Als Bundesrätin gehandelt

Blochers Tochter und Chefin des Chemie-Unternehmens EMS ist seit 2015 Bündner SVP-Nationalrätin. Die 48-Jährige gehört der weiter gefassten 28-köpfigen Parteileitung als Verantwortliche für die Wirtschaftspolitik an. Sie wurde parteiintern bereits als spätere mögliche Bundesrätin gehandelt.

SDA/chi

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