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Menschen mit Behinderung wollen nicht «ohne Wert sein»

Der Bundesrat will den Ausdruck «invalid» im Gesetz weiter verwenden. Zum Ärger der Behindertenverbände. Nun steht zur Debatte, eine Volksinitiative zu lancieren.

Die Spieler des Iran (rechts) und Bosnien-Herzegowina bei den Paralympischen Spielen in Rio. (18. September 2016) Foto: Jens Büttner (EPA, Keystone)
Die Spieler des Iran (rechts) und Bosnien-Herzegowina bei den Paralympischen Spielen in Rio. (18. September 2016) Foto: Jens Büttner (EPA, Keystone)

«Invalid». Allein in der Bundesverfassung steht dieser Ausdruck an 35 Stellen, in den nationalen Gesetzestexten finden sich ungezählte weitere Nennungen. Die Berner Nationalrätin Marianne Streiff-Feller sieht darin eine Diskriminierung. Invalid heisse übersetzt «ohne Wert sein», sagt die Präsidentin der EVP Schweiz. «Betroffene Menschen werden so auf ihre Behinderung reduziert und als nicht gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft bezeichnet.»

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