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Merz ausser Lebensgefahr

Bundesrat Hans-Rudolf Merz ist im Berner Inselspital operiert worden. Das Herz sei in gutem Zustand, sagt Herzchirurg Thierry Carrel. Über das Hirn könne man noch nichts sagen.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz wurde am Berner Inselspital während zweieinhalb Stunden operiert. Es wurden ihm fünf Bypässe eingesetzt. Er mache sich um die Herzfunktionen des 65-Jährigen «keine ernsthafte Sorgen»: Dies erklärte Herzchirurg Thierry Carrel eben vor den Medien. Über das allfällige Ausmass der Schädigung des Hirns könne man aber noch nichts sagen. Man müsse zuerst ein paar Tage abwarten. Bei der Operation habe man allerdings keine abnormen Hirnaktivitäten festgestellt. Das sei jedoch nur ein rudimentärer Indikator. Die Tests in den nächsten Tagen würden mehr zeigen.

Derzeit werden noch die letzten postoperativen Handgriffe vorgenommen. Die nächsten zwei Tage wird Hans-Rudolf Merz auf der Intensivstation bleiben. Dort wird er weiter beobachtet.

Rückkehr ins Bundeshaus ungewiss

Ob Merz sein Amt je wieder ausüben können wird, sei derzeit noch nicht beurteilbar. Die Mehrheit der Patienten mit den gleichen Beschwerden schaffe das jedoch. Es liege an Merz zu entscheiden, ob er wieder ins Bundeshaus zurückkehren wolle oder nicht.

Ursache des Kollapses sei ein kurzfristiger Verschluss eines Gefässes, welcher zu einer bösartigen Herzrhythmusstörung geführt habe. Bei der Untersuchung von Merz sei man auf keine weiteren medizinischen Probleme gestossen.

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