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Merz, ungenügend

Der Bundesrat und vor allem Hans-Rudolf Merz haben in der UBS-Krise versagt, hält der Bericht der Geschäftsprüfer des Parlaments fest. Die FDP lobt ihren Minister dennoch.

In der Schusslinie der Kritik: Bundesrat Hans-Rudolf Merz während der gestrigen Debatte im Ständerat.
In der Schusslinie der Kritik: Bundesrat Hans-Rudolf Merz während der gestrigen Debatte im Ständerat.
Béatrice Devènes

Finanzminister Hans-Rudolf Merz steht im Zentrum der Kritik der Geschäftsprüfer: Die Finanzmarktaufsicht Finma und andere involvierte Behörden hätten die Gefahr im Rechtsstreit mit den USA früh erkannt und Merz gewarnt. Dieser habe die Informationen aber nicht an das Gremium weitergegeben. «Während rund fünf Monaten bis im September 2008 kümmerte sich der Bundesrat nicht um die Finanzkrise», schreiben die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) in ihrem Bericht.

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