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Mieterverband droht mit Nein zur Personenfreizügigkeit

Der Druck auf die Mieten nimmt mit der Zuwanderung immer mehr zu. Dem Mieterverband reichts. Jetzt droht er, die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Kroatien abzulehnen.

Markus Brotschi
«Wir stellen die Forderungen auch mit Blick auf die Abstimmung über die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Kroatien»: Mieterverbandspräsidentin und SP-Nationalrätin Marina Carobbio will einen besseren Mieterschutz.
«Wir stellen die Forderungen auch mit Blick auf die Abstimmung über die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Kroatien»: Mieterverbandspräsidentin und SP-Nationalrätin Marina Carobbio will einen besseren Mieterschutz.
Sophie Stieger

Die grosse Zuwanderung seit Einführung der Personenfreizügigkeit hat Folgen für den Wohnungsmarkt. In Zürich und Genf, aber zunehmend auch in anderen Ballungsräumen sind die Mieten wegen der grossen Nachfrage teilweise stark gestiegen.

Nun verlangt der Schweizerische Mieterverband Sofortmassnahmen für Regionen mit Wohnungsknappheit. Die vom Bundesrat im Juli angekündigten Langfristmassnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus seien völlig ungenügend, sagte Mieterverbandspräsidentin Marina Carobbio gestern. «Wir stellen die Forderungen auch mit Blick auf die Abstimmung über die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Kroatien», sagte die Tessiner SP-Nationalrätin.

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