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«Am 21. November ist im Schlachthof kein Tier gestorben»

Sie besetzen Schlachthöfe und filmen Tiertransporter: Seit 2018 haben die Aktionen militanter Tierschützer in der Schweiz deutlich zugenommen.

Abschied von den todgeweihten Kälbern: «Das Schicksal dieser Tiere wird gezielt verheimlicht, wir bringen es an die Öffentlichkeit», sagen die Tierschutzaktivisten. Foto: Doris Fanconi
Abschied von den todgeweihten Kälbern: «Das Schicksal dieser Tiere wird gezielt verheimlicht, wir bringen es an die Öffentlichkeit», sagen die Tierschutzaktivisten. Foto: Doris Fanconi

Die Transporter kommen nachts, wenn die Zürcher Strassen leer sind und die Fenster schwarz – geladen haben sie Kälblein, Schafe, Schweine, bis zu 2000 bringen sie pro Tag. Ihr Ziel: der Schlachthof beim Letzigrundstadion.

An diesem letzten Freitag im Januar müssen die Lastwagen früher bremsen. Menschen in Leuchtwesten versperren den Weg, sie halten Kartonherzen in die Höhe und zum Victory-Zeichen geformte Finger. Es handelt sich um Aktivistinnen und Aktivisten von «The Save Movement», mehrheitlich Veganer. Gut 40 haben sich um 5 Uhr früh vor dem Schlachthof versammelt, bewaffnet mit Kaffee, Kuchen, Kameras und Mitgefühl.

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