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Milliarden für alle – trotz Mindestlohn-Abfuhr

Trotz dem deutlichen Nein zu einem Mindestlohn sind die Initianten des bedingungslosen Grundeinkommens weiter optimistisch. Auch weil sie bald eine neue Finanzierungsidee für die jährlich benötigten 200 Milliarden Franken präsentieren wollen.

Der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg ist Mitglied des Initiativkomitees. Er bringt ein neues Finanzierungsmodell ins Spiel: Statt mit einer höheren Mehrwertsteuer soll das Grundeinkommen mit einer Mikrosteuer auf sämtlichen Zahlungsverkehr bei Schweizer Banken finanziert werden.
Der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg ist Mitglied des Initiativkomitees. Er bringt ein neues Finanzierungsmodell ins Spiel: Statt mit einer höheren Mehrwertsteuer soll das Grundeinkommen mit einer Mikrosteuer auf sämtlichen Zahlungsverkehr bei Schweizer Banken finanziert werden.
Lukas Lehmann, Keystone
2500 Franken für jeden Erwachsenen pro Monat, 625 Franken für jedes Kind pro Monat: Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen würde Kosten in der Höhe von jährlich rund 200 Milliarden verursachen.
2500 Franken für jeden Erwachsenen pro Monat, 625 Franken für jedes Kind pro Monat: Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen würde Kosten in der Höhe von jährlich rund 200 Milliarden verursachen.
Peter Klaunzer, Keystone
Die «Generation Grundeinkommen» in ihrem Safe im Basler Unternehmen Mitte. Ziel ihrer Initiative ist die «Selbstermächtigung» der Menschen. Offen ist, trotz der vielen Fünfräppler, die Finanzierung des Grundeinkommens.
Die «Generation Grundeinkommen» in ihrem Safe im Basler Unternehmen Mitte. Ziel ihrer Initiative ist die «Selbstermächtigung» der Menschen. Offen ist, trotz der vielen Fünfräppler, die Finanzierung des Grundeinkommens.
Georgios Kefalas, Keystone
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Die Initianten des bedingungslosen Grundeinkommens haben im Moment zwei Probleme. Ein kleineres und ein grösseres. Noch immer sucht die «Generation Grundeinkommen» – das ist das kleinere und beinahe luxuriöse Problem – einen Käufer für den historischen Safe der Basler Volksbank und die darin gelagerten 8 Millionen Fünfräppler im Wert von 400'000 Franken. Auf die Annonce auf der Luxuswebsite Jamesedition, wo unter anderem gelbe Lamborghinis, 30-Meter-Jachten und Wohnungen an der Madison Avenue in New York angeboten werden, hatten sich rund 70 potenzielle Käufer für den Safe gemeldet. Fünf davon werden nun ernsthaft geprüft. Angepeilt wird ein Erlös im einstelligen Millionenbereich.

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