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Mindestlöhne sind Verhandlungssache

Das wuchtige Nein zum Mindestlohn ist ein Plädoyer für liberale Arbeitsmarktbedingungen.

War es der Neid der Besserverdienenden? War es die Sorge um Tieflohnarbeitsplätze? Oder war es die traditionelle Zurückhaltung der Stimmbürger in Arbeitsmarktfragen, dem Staat mehr Rechte einräumen zu wollen? Erinnert sei etwa an die Volksinitiative für sechs Ferienwochen vor zwei Jahren, die das Stimmvolk wuchtig abgelehnt hatte. Erst die VOX-Analyse wird die Fragen klären.

Bemerkenswert ist, dass selbst Wähler der Sozialdemokraten und Grünen, welche die Mindestlohninitiative befürworteten, ihr Stimmpotenzial nicht ausschöpfen konnten. Im Parlament haben sie einen Stimmanteil von 27 Prozent. Heute unterstützen die Initiative nur 23,7 Prozent.

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