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Mindestlohn könnte Zahl der Zuwanderer weiter erhöhen

Ein nationaler Mindestlohn gefährde Jobs, sagt der Bundesrat. Ganz genau weiss er es aber selber nicht.

«Eine zuverlässige Voraussage ist schwierig»: Bundesrat Johann Schneider-Ammann zur Mindestlohninitiative. (16. Januar 2013)
«Eine zuverlässige Voraussage ist schwierig»: Bundesrat Johann Schneider-Ammann zur Mindestlohninitiative. (16. Januar 2013)
Keystone

22 Franken pro Stunde oder rund 4000 Franken im Monat – weniger soll in der Schweiz niemand verdienen. Das will der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) mit seiner Volksinitiative für einen gesetzlichen nationalen Mindestlohn erreichen. Gestern hat Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann dargelegt, warum der Bundesrat dem Parlament und dem Volk die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung empfiehlt: Ein Mindestlohn, wie ihn die Initiative fordere, würde den «ausgezeichnet funktionierenden» Schweizer Arbeitsmarkt gefährden und Arbeitsplätze bedrohen.

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