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Mister Tunnel triumphiert

Der neue Waadtländer FDP-Ständerat Olivier Français überrascht mit seinem Sieg selbst seine Partei. Wer ist der Mann, der auch vom Vater des Verlierers geprägt wurde?

Seinen Übernamen brachte ihm die Lausanner Metrolinie M2 ein: Als städtischer Baudirektor realisierte Français das Meisterwerk der Ingenieurskunst. Foto: Magali Girardin (Keystone)
Seinen Übernamen brachte ihm die Lausanner Metrolinie M2 ein: Als städtischer Baudirektor realisierte Français das Meisterwerk der Ingenieurskunst. Foto: Magali Girardin (Keystone)

Als Alibi-Kandidat, Verlegenheitslösung und Lückenbüsser wurde der Waadtländer Olivier Français in den vergangenen Monaten durch die Medien geschleift. Nun hat er geschafft, wovor sich selbst FDP-Parteigrössen wie die amtierenden Staatsräte Pascal Broulis und Jacqueline de Quattro drückten. Nach einem sechs Monate dauernden Wahlkampf sprengte Français am Sonntag in der Stichwahl das etablierte Ständeratsduo Géraldine Savary (SP) und Luc Recordon (Grüne) und eroberte für die Waadtländer FDP den 2007 an die Linke verlorenen Sitz im Stöckli zurück.

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