Zum Hauptinhalt springen

«Mit 17 wollte ich mich umbringen»

Pro Juventute hat eine Kampagne zur Suizid-Prävention gestartet. Eine betroffene Genferin erzählt, wie sie vor einem halben Jahr einen Selbstmordversuch überlebte.

Die 18-Jährige möchte lieber anonym bleiben, denn sie will beleidigende Bemerkungen vermeiden. «Ich habe keine Lust darauf, mir sagen zu lassen, ich hätte mich aufspielen wollen mit meinem Selbstmordversuch», gesteht sie. Als Pseudonym wählt sie, stolz auf ihren Einfall, den Namen des Restaurants, in dem wir uns in Genf treffen: Tiffany. Im März dieses Jahres und zwei Monate vor ihrem 18. Geburtstag hat Tiffany also versucht, sich das Leben zu nehmen. Am Rand der Präventions-Kampagne gegen Suizid von Jugendlichen von Pro Juventute hat sich die junge Frau, die von der Kriseneinheit für Jugendliche am Kantonsspital Genf betreut wurde, bereit erklärt, sich uns anzuvertrauen und über «den grössten Fehler meines Lebens» zu reden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.