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Mit Auslandhilfe das Asylproblem anpacken

Die Schweizer Entwicklungsgelder sollten vermehrt in die Berufsbildung investiert werden.

MeinungRudolf Strahm

11 Milliarden Franken hat der Nationalrat in der vergangenen Session für die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe für die vier Jahre 2017 bis 2020 bewilligt. Die Politikerdebatte drehte sich auf tiefem Niveau und schwachem Kenntnisstand hauptsächlich um die Höhe der Finanzmittel. Die dringende Frage nach den Prioritäten der Entwicklungshilfe kam zu kurz. Nur wenige wagten angesichts des gehässigen Streits um die Finanzmittel auch die qualitative Frage nach dem Sinn, den Zielen und Prioritäten zu stellen. Dabei ist es Zeit, nach bald 50 Jahren Entwicklungspolitik auch die Zukunftsprioritäten zu klären. Die ganze Strategie, die der Bundesrat in seiner 450-seitigen Botschaft ausbreitet, läuft unter dem Motto: «More of the same» – weiter wie bisher, auch weiter mit dem Sammelsurium von Zielen und Einzelprojekten.

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