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Mit dem Helikopter von Langenthal nach Winterthur

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wählt wohl eine der teureren Varianten, um nach Winterthur zu gelangen. Seine Sprecherin erklärt die Gründe.

Nutzt den Helikopter häufiger als seine Kollegen im Bundesrat: Johann Schneider-Ammann bei der Ankunft in Escholzmatt LU im November 2014. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
Nutzt den Helikopter häufiger als seine Kollegen im Bundesrat: Johann Schneider-Ammann bei der Ankunft in Escholzmatt LU im November 2014. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Johann Schneider-Ammann war vergangenes Jahr so oft mit dem Helikopter unterwegs wie kein anderer seiner Bundesratskollegen. Mit dieser Gewohnheit bricht er auch in seinem Präsidialjahr nicht: Für seine Begrüssungsrede am Berufsbildungskongress reiste der FDP-Magistrat am Dienstagmorgen mit dem Helikopter nach Winterthur, wie der «Landbote» berichtet.

Demnach landete der Helikopter kurz vor 8 Uhr auf dem Verkehrsstützpunkt Winterthur. Anschliessend sei der Bundespräsident «mit einem grossen Mercedes-Bus» zum Kongress in der Innenstadt chauffiert worden. Departementssprecherin Evelyn Kobelt begründet die Anreise per Luftweg gegenüber der Zeitung damit, dass dies «die Planungssicherheit und eine kürzere Reisezeit gewährleiste». Bei der vollen Agenda eines Bundespräsidenten komme ein Auto in der morgendlichen Rushhour nicht infrage. Und der Zug sei «von Langenthal aus nicht praktisch».

Teure Anreise

Die Zugfahrt von Langenthal nach Winterthur dauert eineinhalb Stunden und kostet in der ersten Klasse 72 Franken pro Weg. Eine Flugstunde mit dem Helikopter dagegen schlägt mit zwischen 5300 und 10'900 Franken zu Buche.

Auf Twitter freut sich Schneider-Ammann über den gelungenen Kongress in Winterthur :

Volksnaher präsentierte sich die damalige BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, als sie im vergangenen Herbst am Swiss Green Economy Symposium in Winterthur als Rednerin auftrat. Als der Moderator sie nach ihrer Anreise fragte, antwortete sie, sie sei wie üblich mit dem Zug gekommen. Zusammen mit ihrer persönlichen Mitarbeiterin habe sie mit einem Stadtplan bewaffnet das Kongresszentrum gesucht. «Ein freundlicher Stadtpolizist wies uns schliesslich den Weg», liess sie das staunende Publikum wissen.

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