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Mit dem Taschenrechner für die Schweizer Familien

Die SP will an vorderster Front gegen die CVP-Familieninitiative kämpfen. Früher dachten die Sozialdemokraten anders über steuerbefreite Kinderzulagen. Ein Gesinnungswandel?

Familien sollen steuerlich entlastet werden – aber wie? CVP und SP sind sich uneins. (Archivbild)
Familien sollen steuerlich entlastet werden – aber wie? CVP und SP sind sich uneins. (Archivbild)
Keystone

Im Frühling kommt die CVP-Initiative für steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen an die Urne. Bereits jetzt formieren sich Gegner und Befürworter. Die SVP vollzieht eine Kehrtwende und unterstützt das Anliegen der Christdemokraten nach anfänglicher Ablehnung doch noch.

Ungemach droht der CVP dagegen von linker Seite: Die SP wird ein gegnerisches Komitee aufstellen. «Wir werden an vorderster Front gegen die Initiative kämpfen», bestätigt Co-Generalsekretärin Flavia Wasserfallen gegenüber Redaktion Tamedia. Die Sozialdemokraten hatten mit einigem Getöse eine eigene Initiative zur Thematik angekündigt. Diese sieht einen Systemwechsel bei der Familienbesteuerung vor: Statt der heutigen Kinderabzüge soll jedes Kind eine Steuergutschrift erhalten. Nun will die SP dieses Projekt überraschend auf Eis legen, wie Wasserfallen gegenüber der NZZ sagte.

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