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Mit Gratis-Internet gegen die Vorherrschaft der SBB

Die SBB erhält im Inland Konkurrenz durch Fernbuslinien. Das Reiseunternehmen «Domo» will besonders mit seinem Serviceangebot bei den Gästen punkten.

Konkurrenz für die SBB: Das Reiseunternehmen «Domo» will über 40 Standort in der Schweiz anfahren.
Konkurrenz für die SBB: Das Reiseunternehmen «Domo» will über 40 Standort in der Schweiz anfahren.
www.domo-reisen.ch
Der Bundesrat zeigt sich bereit, Fernbuslinien im Inland im Rahmen des geltenden Rechts zu ermöglichen, sofern die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Der Bundesrat zeigt sich bereit, Fernbuslinien im Inland im Rahmen des geltenden Rechts zu ermöglichen, sofern die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Keystone
Der Bundesrat will zudem das Schienennetz für ausländische Bahnen öffnen.
Der Bundesrat will zudem das Schienennetz für ausländische Bahnen öffnen.
Keystone
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Seit dieser Woche ist bekannt, dass der Bundesrat die Monopolstellung der SBB nicht länger schützen will. Er will das Schienennetz für ausländische Bahnen öffnen und gleichzeitig Fernbuslinien im Inland ermöglichen.

Eines dieser Unternehmen, das in Zukunft der SBB Konkurrenz im Personentransport bieten will, ist das Reiseunternehmen «Domo» aus Glattbrugg, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Über vierzig Haltestellen und eine Umsteigemöglichkeit in Rothrist will das Schweizer Unternehmen ab dem 10. Dezember anbieten. Die Busse des Reiseunternehmens sollen wie bei der SBB über eine erste und zweite Klasse verfügen.

Längere Reisezeit, aber günstiger

Punkten will das Unternehmen aber besonderes beim Serviceangebot: So soll den Gästen Gratis-Internet zur Verfügung stehen. Ausserdem serviert eine Hostess kleine Imbisse und Getränke. «Es besteht eine grosse Nachfrage nach einem solchen Angebot», sagt Patrick Angehrn, Leiter des Linienbusverkehrs bei «Domo», gegenüber der Zeitung.

Bei der Reisezeit liegt die SBB aber weiter klar vorne: Eine Reise von Bern nach Zürich dauert mit dem Zug 56 Minuten – mit dem Bus allerdings 1:45 Stunden. Im Gegenzug ist die Fahrt mit dem Bus preislich attraktiv. 23 Franken kostet eine Fahrt von Bern nach Zürich. Bei der SBB zahlt man ohne Halbtax 51 Franken.

In einem ersten Schritt geht es für das Unternehmen darum, das neue Angebot umzusetzen. Sollten sich Anpassungen aufdrängen, so will das Unternehmen reagieren. Ab dem 10. Dezember bietet «Domo» pro Tag 828 Sitze an – und denkt bereits über einen Ausbau nach.

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