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«Mit mir in der Arena würde es scherbeln»

Bereits fünf SVP-Kantonalsektionen befürworten Ecopop. Chefstratege Christoph Blocher sagt, warum seine Partei zögert. Und warum das gefährliche Folgen haben könnte.

«Schuld sind die Gegner»: SVP-Chefstratege Christoph Blocher zu den Ja-Parolen der Kantonalsektionen zur Ecopop-Initiative.
«Schuld sind die Gegner»: SVP-Chefstratege Christoph Blocher zu den Ja-Parolen der Kantonalsektionen zur Ecopop-Initiative.
Keystone

Herr Blocher, mehrere kantonale SVP-Sektionen sagen Ja zur Ecopop-Initiative. Und gemäss einer Umfrage sprechen sich 64 Prozent der SVP-Anhänger für das Anliegen aus. Die Parteileitung politisiert in dieser Frage offensichtlich an der Basis vorbei. Die Delegiertenversammlung der SVP Schweiz hat mit 298 zu 80 Stimmen die Nein-Parole beschlossen. 13 Kantonalparteien sagen bis jetzt Nein, fünf haben sich für die Ecopop-Initiative ausgesprochen. Aber wir stellen fest, dass vielerorts das Vertrauen in die Gegner des Begehrens schwindet. Dies vor allem, weil die Bundesräte durch ihre Aussagen Stimmbürger ins Ja-Lager treiben: Sie legen nie eindeutig dar, dass der Beschluss des 9. Februars zur Beschränkung der Zuwanderung eins zu eins umgesetzt wird. Viele Bürger trauen dem Bundesrat und den Parteien nicht mehr. Wer gegen die Masseneinwanderung ist, wird dann ein Nein zur Ecopop-Initiative in die Urne legen, wenn er sicher ist, dass die beschlossene Masseneinwanderungsinitiative tatsächlich umgesetzt wird.

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