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Mit praller Kriegskasse für die freie Arztwahl

Die Ärzteverbindung schiesst mehr Geld ein in die Kampagne gegen die Managed-Care-Vorlage, als dies ihr Präsident Jacques de Haller angekündigt hatte. Aber auch bei einem Abstimmungssieg dürfte sein Stuhl wackeln.

Das Lager gewechselt: FMH-Präsident Jacques de Haller.
Das Lager gewechselt: FMH-Präsident Jacques de Haller.
Keystone

Am 17. Juni stimmen die Schweizer Stimmbürger über das wichtigste gesundheitspolitische Geschäft der letzten Jahre ab: die Managed-Care-Vorlage. Sie will Versicherte dazu bringen, sich in einem Ärztenetzwerk behandeln zu lassen. Wer weiterhin die freie Arztwahl will, muss einen höheren Selbstbehalt bezahlen. So will man die Qualität der Gesundheitsversorgung steigern und Kosten reduzieren. Die Vorlage wird von der FMH, der einflussreichen Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Präsidenten Jacques de Haller, massiv bekämpft.

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