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Mit Schweizer Gewehren im Kampf gegen Islamisten

Sturmgewehre der Schweizer Marke SIG sind im ägyptischen Sicherheitsapparat weit verbreitet. Die Qualitätswaffen werden offenbar auch vor Ort produziert.

Waffe für Spezialkräfte: Ein Angehöriger der ägyptischen Armee, zivil gekleidet und mit einem SIG-Sturmgewehr bewaffnet, sichert während der Beerdigung eines Polizeigenerals in Kairo eine Strasse. (20. September 2013)
Waffe für Spezialkräfte: Ein Angehöriger der ägyptischen Armee, zivil gekleidet und mit einem SIG-Sturmgewehr bewaffnet, sichert während der Beerdigung eines Polizeigenerals in Kairo eine Strasse. (20. September 2013)
Hassan Ammar, Keystone
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Schweizer Sturmgewehre der Marke SIG sind begehrte Arbeitsgeräte. Das SIG SG550 ist das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee, das jeder Soldat kennt. Varianten davon, etwa die kürzeren Kommandoversionen SG552 und SG553, sind weltweit bei Sicherheitskräften im Einsatz. Auch in Ägypten, wo die Armee diesen Sommer die Regierung des Muslimbruders Mohammed Mursi abgesetzt hat, sind Sicherheitskräfte damit bewaffnet. Die ägyptische Armee hat die Waffen einerseits aus der Schweiz von der Herstellerin Swiss Arms AG aus Neuhausen am Rheinfall geliefert bekommen. Auch von deren US-Ableger Sigsauer Inc. dürften SIG-Gewehre nach Ägypten gelangt sein. Beide Unternehmen gehören zur deutschen L&O-Holding der Unternehmer Michael Lüke und Thomas Ortmeier.

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