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«Mit weniger Geld muss sich die SRG fokussieren»

Erfolg für Natalie Rickli: Die Medienpolitikerin setzt den Bundesrat in Sachen SRG unter Druck und sagt im Interview, wie es weitergehen soll.

Service public ist für sie vor allem Information: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli.
Service public ist für sie vor allem Information: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli.
Gian Ehrenzeller, Keystone

Frau Rickli, obwohl der Bundesrat nächstes Jahr einen Bericht über den Service public herausgibt und die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) vom Stimmvolk angenommen wurde, haben Sie gestern eine Diskussion über den Service public erzwungen. Sind Sie eine schlechte Verliererin?Nein, im Gegenteil. Bei der RTVG-Abstimmung versprachen die Befürworter, dass es eine Service-public-Diskussion ohne Tabus geben wird. Davon ist leider nichts zu spüren, weshalb das Parlament Druck machen muss, damit im Bericht des Bundesrates nächstes Jahr alle wichtigen Fragen behandelt werden. Richtig wäre gewesen, dass man den Service public definiert, bevor man dessen Finanzierung sicherstellt, wie das mit der RTVG-Abstimmung nun der Fall ist.

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