Zum Hauptinhalt springen

Mörgeli gelangt ans Bundesgericht

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli ist mit seinen Beanstandungen gegen drei Beiträge des Schweizer Fernsehens abgeblitzt. Er wird seine Beschwerde ans höchste Gericht weiterziehen.

11. September 2012: Der «Tages-Anzeiger» veröffentlicht Auszüge aus einem internen Bericht der Universität Zürich. Der Bericht erhebt schwere Vorwürfe an Christoph Mörgeli. (Bild: Im Medizinhistorischen Museum am 10. September 2012)
11. September 2012: Der «Tages-Anzeiger» veröffentlicht Auszüge aus einem internen Bericht der Universität Zürich. Der Bericht erhebt schwere Vorwürfe an Christoph Mörgeli. (Bild: Im Medizinhistorischen Museum am 10. September 2012)
Sabina Bobst
Der Bericht spricht von verstaubten und beschädigten Präparaten: Vitrine im Medizinhistorischen Museum.
Der Bericht spricht von verstaubten und beschädigten Präparaten: Vitrine im Medizinhistorischen Museum.
Keystone
29. Oktober 2013: Die Universität entlässt Titularprofessorin Iris Ritzmann, welche vertrauliche Unterlagen weitergegeben hat. Sie kehrte nach einer Verhaftung Mitte November 2012 nicht mehr an den Arbeitsplatz zurück. Im Bild: Eingang des Medizinhistorischen Museums.
29. Oktober 2013: Die Universität entlässt Titularprofessorin Iris Ritzmann, welche vertrauliche Unterlagen weitergegeben hat. Sie kehrte nach einer Verhaftung Mitte November 2012 nicht mehr an den Arbeitsplatz zurück. Im Bild: Eingang des Medizinhistorischen Museums.
Keystone
1 / 6

Das Interview in der «Rundschau» vom 27. März 2013 entgleiste erst ganz zum Schluss, als der aufgebrachte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli den Moderator fragte: «Sind Sii eigentlich vom Aff bisse?» Zuvor hatte die Rundschau in einem Beitrag berichtet, dass Mörgeli mindestens ein Dutzend Doktorarbeiten durchgewunken habe, die wissenschaftlichen Standards nicht genügen. Das bezeichnete Mörgeli im anschliessenden Interview als «widerwärtigen Journalismus», doch das Fass zum Überlaufen brachte erst die letzte Frage des Moderators, ob Mörgeli nun als Nationalrat zurücktreten werde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.