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Müller fürchtete, 2019 zur «lahmen Ente» zu werden

Nur ein winziger Kreis von Personen war in Philipp Müllers Rücktrittspläne eingeweiht. Der Aargauer sah dazu wegen des Timings keine Alternative.

Philipp Müller bei der Medienkonferenz zu seinem Rücktritt.
Philipp Müller bei der Medienkonferenz zu seinem Rücktritt.
Marcel Bieri, Keystone

Er ist der Amtsjüngste der «Grossen Vier». Seit 2012 steht FDP-Präsident Phi­lipp Müller an der Spitze seiner Partei – nicht mal halb so lange wie seine Kollegen Christophe Darbellay (CVP, seit 2006), Toni Brunner (SVP, seit 2008) und Christian Levrat (SP, seit 2008). Ausgerechnet Müller quittiert nun als Erster den Dienst. Die Personalie war denn auch auf keines Beobachters Radar. Vorab informiert war gemäss Angaben Müllers nur die «engere Parteileitung» (mit der vormaligen Fraktionschefin Gabi Huber, Wahlkampfleiter Vincenzo Pedrazzini und Generalsekretär Samuel Lanz) – diese dafür schon seit März dieses Jahres.

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